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FSN 2008/15 - 14. Sept. 2008
KIMM KAVZ Mi

Die neue ASK 21 Mi kurz vor dem Start
Foto: Ikarus Luftsportclub
Der Titel dieses Beitrags, so ein Schmarrn, oder? Kenntnisse des bayerischen Dialekts (zugegeben bei großzügiger Auslegung) sind da schon hilfreich und so ergibt der Titel durchaus einen Sinn. Wir vom Flugplatz Schleißheim wünschen uns immer mal wieder ein neues Flugzeug, oder zumindest eines, das wie ein neues Flugzeug aussieht. Allen Wünschen kann in diesem Jahr entsprochen werden. Die Segelflugpiloten des Ikarus Luftsportclub tun mit ihrem neuen doppelsitzigen Segelflugzeug, einer eigenstartfähigen ASK 21 Mi, mit dem Kennzeichen D-KIMM einen Riesenschritt in die Zukunft.

Der Motor ist ausgefahren und läuft warm für den Start.
Foto: Ikarus Luftsportclub
Weniger die Leistungsdaten, sondern die Tatsache, mit der Mi beinahe täglich bei passendem Wetter ohne aufwändige Infrastruktur fliegen zu können und, ganz wesentlich, Segelflugsport trotz immer kleiner werdender freier Lufträume sinnvoll ausüben zu können sind der eigentliche Schritt in die Zukunft.

Die Vorarbeiten für die neue Lackierung der DR400 sind im vollen Gang.
Foto: Ikarus Luftsportclub
Zahlreiche Lackschäden haben den Ikarus-Luftsportclub auch veranlasst, die Lackierung des vereinseigenen Motorflugzeugs, der DR400 Regent, zu erneuern. Jetzt kommt die Regent wie ein neuer Flieger daher. Aus Grün und Weiß wurden Blau und Silber im fetzigen Design. Nicht zu aller Freude wurde die Maschine in der Halle entlackt, abgeschliffen und zur Lackierung vorbereitet, anschließend etwas "nackt" nach Fürsty zum Lackieren in der Luft überführt. Letztlich waren die Vorarbeiten in Eigenleistung aus Kostengründen notwendig und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Mit Recht stolz auf das Gesamtkunstwerk, Paul Kratz (li.) und Benno Weiß.
Foto: Ikarus Luftsportclub
Ein Generationswechsel in der Motorseglerflotte ist beim Aero-Club München angesagt. Die beiden bisherigen Reisemotorsegler vom Typ Grob G109B wurden verkauft und durch einen neuen Reisemotorsegler, einer HK36 Super Dimona vom österreichischen Hersteller Diamond Aircraft ersetzt. Damit schließt sich der Bogen zum Titel dieses Beitrags, das Kennzeichen des Neuen lautet D-KAVZ. Ob sich das hochgesteckte Ziel, eine Gesamtflugzeit von 300 h jährlich, tatsächlich realisieren lässt, wird sich zeigen.

Leider nur in der Halle angetroffen, die neue Super Dimona des AeCM.
Foto: J. Kobold
Josef Kobold
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