FSN 2007/10 - 10. Juli 2007
Safety first Neues Feuerwehrfahrzeug des Flugplatz Schleißheim

Seit Anfang Juli im Einsatz auf dem Sonderlandeplatz Oberschleißheim.
Foto: J. Kobold
Die Verantwortlichen des Flugplatz Schleißheim e.V. haben aus der Vergangenheit gelernt. Sofort nach dem Motorbrand der Ju 52 beim FlyIn 2006 liefen alle Drähte heiß, um bei solchen Ereignissen zukünftig noch besser und schneller effektiv handeln zu können.

Josef Schedler, Ernst Hüttinger und Herr Hegermann in der Wartungsgrube bei der Besichtigung des Feuerwehrfahrwerks.
Foto: J. Kobold
Manchmal hilft ein Besuch bei einem anderen Flugplatzfest, genauer gesagt beim Flugplatzfest in Greiling (Bad Tölz) auf dem dortigen Segelfluggelände. Die diensthabende freiwillige Feuerwehr präsentierte 2 Fahrzeuge, ein neues und eines, das kurz nach dem Einsatz beim Flugplatzfest ausser Dienst gestellt werden sollte. Ein Glück, wie sich herausstellen sollte, denn dieses Fahrzeug tut seit kurzem Dienst auf dem Flugplatz in Schleißheim.

Herr Hegermann bei der ersten Einweisung auf das neue Löschfahrzeug.
Foto: J. Kobold
Bei Hegermann in Unterschleißheim wurde es in letzten Monaten auf die speziellen Belange eines Flugplatzes umgebaut. Wir verfügen jetzt über weit umfangreichere Möglichkeiten, Brände jeder Art per Schnellangriffseinrichtung mit 1000 Liter Wasser, Wasser-Schaum-Gemisch oder mit 250 kg Pulver bekämpfen zu können. Und die Motorpumpe ermöglicht notfalls auch die Beseitigung von zuviel Wasser. Weitere Handlöscher und die vorgeschriebene Erste Hilfe Ausrüstung sind selbstverständlich auch an Bord.

Neugierige Blicke auf die neue Feuerwehrtechnik.
Foto: J. Kobold
Am 23. Juni erfolgte die erste Einweisung auf dem Flugplatz für die Mitglieder der Luftsportvereine. 40 Personen, so viel wie noch nie, beteiligten sich an dieser Übung. Übungen wird es jetzt häufiger geben, so auch die einhellige Meinung. Und hoffentlich bleibt es bei Übungen ohne Ernstfalleinsatz, aber es beruhigt schon, jetzt im Falle des Falles mehr tun zu können.

Alle mussten ran beim Test der neuen Wasser/Schaum-Kanone.
Foto: J. Kobold
Josef Kobold
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